Raumordnungsverfahren Stellungnahmen

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Bis 24.07.2020 können Sie eine E-Mail direkt an die bayerische Regierung senden oder Ihre Stellungnahmen bei den Rathäusern der Region abgeben.
Falls Sie ihre Stellungnahmen per Post einsenden wollen: Denken Sie bitte daran Briefe rechtzeitig abzuschicken, damit diese bis zum 24.07.2020 bei der Regierung eingegangen sind!

An wen versende ich meine Stellungnahme?
📧 Bevorzugt per E-mail an: beteiligung.rov-bnz@reg-ob.bayern.de
🏫 Abgabe im Rathaus Kolbermoor und jedem anderen Rathaus
✉️ Postalischer Versand an: Regierung von Oberbayern, Beteiligung ROV-BNZ, 80534 München

Nachfolgend finden Sie Textbausteine zu verschiedenen Kategorien und vorformulierte Stellungnahmen. Aus den Textbausteinen können Sie sich eine Stellungnahme zusammenbauen. Die vorformulierten Stellungnahmen brauchen nur noch mit Ihrer Anschrift ergänzt werden. Denken Sie bitte daran: Falls Sie Ihre Stellungnahme(n) drucken, sollten Sie diese unterschreiben.

Textbausteine

Markieren und kopieren Sie sich die Textbausteine aus den verschiedenen Kategorien, die Sie gerne in Ihrer Stellungnahme verwenden möchten.

Hier finden Sie einen Briefkopf als Datei zum Download, falls Sie Ihre Stellungnahme ausdrucken und per Post einsenden bzw. im Rathaus abgeben möchten:

Anschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin durch die geplanten Neubautrassen Varianten Oliv, Gelb und Türkis, speziell im Bereich Kolbermoor und Bad Aibling persönlich durch erhöhte Lärmbelastung, Zerstörung der Umwelt und des Landschaftsbildes betroffen.
Die geplanten Streckenführungen verursachen erhebliche Einschnitte und Veränderungen in der Landschaft sowie nicht hinnehmbare Verschlechterungen der Wohn- und Lebensqualitäten in Kolbermoor und Bad Aibling.

Vorschlag A001

Sehr geehrte Damen und Herren,
die geplanten Trassen stellen, soweit sie oberirdisch verlaufen, eine irreversible Zerstörung des Inntals dar. Ein Zulauf zum Brennerbasistunnel ist auch durch andere, weit weniger einschneidende Maßnahmen möglich.

Vorschlag A002
Lärm

Aus der schalltechnischen Stellungnahme der Möhler+Partner Ingenieure AG vom April 2020 ist zu entnehmen, dass im Bereich zwischen Bad Aibling und Kolbermoor aufgrund der empfindlichen
Nutzungen (Kliniken, Reha-Zentren) und der geringen Abstände zu den Wohnbebauungen aufwändige Schallschutzmaßnahmen ausgeführt werden müssen.
Auch nach aufwändigen Lärmschutzmaßnahmen ist davon auszugehen, dass es zu einem zugbedingten Lärmpegel kommt, der weit über den derzeitigen Werten unserer Wohngegend hinausgeht. Die Lärmbelastung im Schlaf, etwa durch Bahnlärm, muss als besonders kritisch angesehen werden. Maximalpegel von 45 dB(A) und mehr können zu Aufwachreaktionen führen. So kann nächtlicher Lärm auch durch hohe Einzelpegel auf Dauer zu Gesundheitsgefährdungen führen.

Vorschlag 1001

Ich wohne in nicht allzu großem Abstand zu den geplanten Neubautrassen „Türkis“, „Gelb“ bzw. „Oliv“. Sowohl während der Bauphase einer dieser Neubautrassen als auch nach deren Fertigstellung werden der Wohnwert und die gesamte Lebensqualität in meinem Wohnbereich sehr stark sinken. Die Qualität des Aufenthalts im Freien wird in einem sehr breiten Korridor längs der Trasse verloren gehen.
Erst in einem Abstand von mehreren hundert Metern abseits der Trasse wird bei wenig Wind eine gerade noch erträgliche Lärmbelastung erreicht. Freizeitaktivitäten mit Gesprächen in normaler Lautstärke, wie z. B. Kaffeetrinken auf dem Balkon oder der Terrasse, werden nur noch stark eingeschränkt möglich sein. Auch mit entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen wird der bisherige Zustand nicht mehr zu erlangen sein.
Dazu kommt eine erhöhte Feinstaubbelastung bereits während der Bauzeit durch den enormen Umschlag von Bodenaushub und Baumaterial und anschließend durch den Abrieb auf den Schienen.
Diese Einschränkungen werde ich bei Tag und Nacht haben. Ich fürchte sehr um meine Gesundheit, psychische Belastungen, Atemwegerkrankungen, Schlafstörungen und Schlafmangel als Auslöser für Konzentrationsschwäche, Leistungsabfall, Schwächung des Immunsystems und Folgekrankheiten.

Vorschlag 1002

Bereits während der jahrelangen Bauphase werden Verkehrswege verstopft, zumal bei einer neu zu bauenden Trassenführung überdurchschnittlich viele Lastkraftwagen eingesetzt werden müssen. Dies belastet die ohnehin durch zum Großteil überflüssigen Transitverkehr gebeutelte Bevölkerung des Inntals zusätzlich durch Lärm und Feinstaub.

Vorschlag 1003

Die oberirdisch verlaufende Trassenplanung der Varianten „Oliv“, „Gelb“ und „Türkis“ schneidet die A8, zwei Staatsstraßen sowie zwei Stromtrassen und die TAL (Transalpine Ölleitung).
Die hohe Verkehrsbelastung von Kolbermoor zwischen der Westtangente Rosenheims, Staatsstraße und Mangfallbahnlinie darf nicht noch mehr durch eine zusätzliche Trasse der Bahn verschärft werden. Weiterhin wird durch den Bau der einer der drei o.g. möglichen Bahntrassen das Ortsgebiet Kolbermoor zerschnitten.
Auch eine langjährige Bauzeit, verbunden mit Verkehrsumleitungen von Bahn und PKW/LKW, wird zu einem Verkehrschaos und Zunahme von Verkehrslärm zwischen Bad Aibling, Kolbermoor und Rosenheim führen. Ebenso steigt die Unfallgefahr, insbesondere für Kinder.

Vorschlag 1004
Landschaftsbild

Drei der geplanten Trassen des Brenner-Nordzulaufs verlaufen westlich von Rosenheim durch Kolbermoor und Bad Aibling. Diese geplanten Trassen werden das Stadtgebiet von Kolbermoor und Bad Aibling in Nord-Süd-Richtung zerschneiden. Mit der, bereits im Bau befindlichen, Westtangente Rosenheim (B15a) durch den Aicherpark, wird das Stadtgebiet Kolbermoor damit zwei Mal in der gleichen Richtung zerschnitten. Zwischen der Autobahnausfahrt Rosenheim Süd bis Kolbermoor variiert die Entfernung, der beiden zerschneidenden Trassen, zwischen wenigen Metern bis ca. 3,3 km. Durch diese Zerschneidung lässt sich das Gebiet in Ost West Richtung nur noch durch geplante Trassendurchlässe wie Brücken oder Tunnel queren.
Beide Trassen tragen 24 Stunden sieben Tage die Woche zur deutlich erhöhten Lärmbelastung der dort wohnenden Bürger bei und belasten auch unabhängig von der Windrichtung die Menschen und Tiere in dem Gebiet zwischen beiden Trassen.
Diese doppelte, parallele Zerschneidung in sehr kurzem Abstand durch zwei verschiedene hoch frequentierte Verkehrstrassen, ist durch die entstehenden Einschränkungen für Bürger und Umwelt nicht raumverträglich. Dadurch wird auch das Landschaftsbild erheblich verschlechtert.

Vorschlag 2001

Aufgrund des vorhandenen Höhenunterschiedes von Großkarolinenfeld bis nach Reischenhart ist für den Bau der Neubautrassen Türkis, Oliv und Gelb eine gigantische Aufständerung erforderlich. Zum Erstellen dieser langen Brückenkonstruktion müssen erhebliche Erdmassen bewegt, der in dieser Gegend vorhandene Seeton ausgehoben und große Mengen Stahl und Beton verbaut werden. Diese Erdmassen und Baustoffe müssen von der Baustelle weg- und hin transportiert werden. Diese Baustellentransporte sind eine dauerhafte Lärm- und Staubbelastung der Anwohner im geringeren und größeren Bereich dieser Baustelle. Weiterhin muss mit einer kontinuierlichen Verstopfung der Verkehrswege in diesem Bereich gerechnet werden.
Aus dem vorgelegten ROV gehen diese erheblichen Belastungen für mich und der Bürger, insbesondere von Kolbermoor und Bad Aibling, nicht hervor. Eine umweltverträgliche Baumaßnahme zum Schutz der Bürger ist nicht dargelegt. Ohne weitere Vorlage solcher umweltverträglichen Baumaßnahamen (Lärm- und Staubbelastungen während der Bauphase) werden von mir die Neubautrassen Türkis, Oliv und Gelb vollständig abgelehnt.

Vorschlag 2002
Umwelt

Das geplante Vorhaben stellt einen nicht mehr zu korrigierenden Einschnitt in die Umwelt dar. So werden verschiedene Arten an Vögeln, insbesondere Eulen, die neu angesiedelten Birkhühner in den hiesigen Mooren und Filzen, sowie verschiedene Arten von Fledermäusen verschwinden. Die unnötige Abholzung von stadtnahen Wäldern wird vielen seltenen Pflanzen und Tieren den Schutz nehmen und für eine weitere Luftverschmutzung in der Region sorgen.

Vorschlag 3001

Im Raumordnungsverfahren müssen der Erhalt und Schutz der existierenden Hochmoore im Bereich der Stadt Kolbermoor, sowie der Gemeinden südlich der BAB 8 besondere Berücksichtigung finden.
Die Bayerische Staatsregierung, unter der Führung von MP Dr. Markus Söder, hat im „Masterplan Moore“, aus dem Jahr 2018, den Moorflächen in Bayern eine herausragende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels zugestanden. Entsprechend werden durch staatliche Investitionen Moorflächen geschützt und renaturiert, um ein Austrocknen und damit die Emission von CO2 zu verhindern.
Die Varianten Gelb, Oliv und Türkis des Brennernordzulaufes führen über mehr als 10 Kilometer durch intakte Hochmoore, wie zum Beispiel die „Harthauser Filze“. Dieses Hochmoor ist nicht nur ein wichtiger CO2-Speicher, sondern auch Naherholungsgebiet für die Bürger Kolbermoors und Bad Aiblings. Es ist ein Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Entsprechend wird die „Harthauser Filze“ auch als geschütztes Biotop gem. §30 BNatSchG in der Biotope Kartierung Bayern geführt.
Die Trassenvarianten Gelb (G1/G2) und Oliv (O1/O2) würden direkt durch die „Harthauser Filze“ führen und dieses Biotop aufgrund der gigantischen Ausmaße, speziell auch während der jahrelangen Bauphase, unwiederbringlich zerstören.

Vorschlag 3002

Die lagemäßige Anpassung der neuen Anschlussstelle „Rosenheim West“ ist unsinnig und geht mit zusätzlicher Flächenversiegelung einher. Die Veränderungen der Kreuzung der St2010 mit der A8 aufgrund der geplanten Querung der Varianten Gelb, Oliv und Türkis mit der A8 hat weitere Eingriffe in das FFH Gebiet „Auer Weidmoos“ mit Kalten und „Kaltenaue“ und das NSG „Kalten“ zur Folge. Ebenso können notwendige Eingriffe in das südlich der Autobahn A8 gelegene FFH Gebiet 8138-372 „Moore um Raubling“ nicht ausgeschlossen werden.

Vorschlag 3003

Neben den Naherholungsgebieten Wald und Moor für Bewohner im dicht besiedelten Mangfalltal sowie den Biotopen sind auch wichtige Naturschutzzonen betroffen.
Es ist unvorstellbar und tragisch, dass ein geschützter Landschaftsbestandteil zerstört werden soll. Dies kann unter keinen Umständen hingenommen werden und darf nicht genehmigt werden. Die Bedeutung der Hochmoore als CO2-Speicher sind zweifelsfrei bewiesen und in der heutigen Zeit ausnahmslos zu schützen.
Weiterhin werden fünf Fließgewässer gequert, zwei Vorranggebiete Hochwasserschutz (Kaltenbach, Mangfall), ein hochwassergefährdeter Bereich (Mangfall) sowie ein festgesetztes Überschwemmungsgebiet (Mangfall). Auch der geplante Hochwasserschutz „Unteres Mangfalltal“ wird gekreuzt. Diese Baumaßnahmen bergen das Risiko, diese Gewässer temporär zu verschmutzen sowie im Hochwasserfall (zuletzt 2013, hundertjähriges Hochwasser der Mangfall) instabil zu werden.

Vorschlag 3004
Geologie

Im Bereich Kolbermoor und Bad Aibling kreuzen die geplanten Varianten die Autobahn A8, die Staatstraße ST2078 sowie die Mangfall. Nach der Querung der Mangfall in Richtung München steigen die Strecken nach Lohholz um 17m Höhe an.
Laut BVWP 2025 wird die Strecke für eine Geschwindigkeit von 230 km/h und für 740m lange Güterzüge ausgelegt. Dadurch ist eine Steigung von max. 1,25% nicht zu überschreiten.
Zwischen A8 und Lohholz sind die Höhenunterschiede so hoch, dass die gesamte Strecke auf Brückenelementen ausgeführt werden muss. Durch den sehr schwierigen Untergrund aus Seeton werden die Baumaßnahmen unverhältnismäßig aufwendig.
Seeton wird in Verbindung mit Sauerstoff aufgrund seiner hohen Anteile an organischen Substanzen zu einem entsorgungspflichtigen Material, für das es in Bayern keine Lagerstätten mehr gibt. Durch das aufwendige Setzen der zahlreichen zu erwartenden Brückenpfeiler fallen sehr hohe Mengen an Seeton zur Entsorgung an, die weite Strecken in andere Bundesländer verbracht werden müssen.
Durch die riesigen Mengen an erforderlichem Beton und die Entsorgung des Seetons sind für die Strecke keine CO2 relevanten Vorteile (CO2-Bilanz) zu erwarten. Der Seeton im Untergrund erhöht den baulichen Aufwand der oberirdischen Gleisanlage unverhältnismäßig. Dies gilt sowohl in Hinblick auf Kosten als auch Bauzeit, CO2-Bilanz und Umweltverträglichkeit, die Planung ist daher in diesem Raum abzulehnen.

Vorschlag 4001

Die geplanten alternativen Trassen Gelb, Oliv und Türkis – westlich von Rosenheim – berühren Trinkwasserschutzgebiete. Durch den massiven Eingriff in die Seetonschichten ist nicht absehbar, welche geologischen Veränderungen sich hier ergeben.
Welchen Einfluss diese auf die Trinkwasserqualität haben, kann nicht beurteilt werden. Auch sind die durch diesen geotektonischen Eingriff möglichen Auswirkungen bei Starkregenperioden und Überschwemmungen im Bereich der Mangfall nicht vorhersehbar.

Vorschlag 4002

Die Karten suggerieren dem Betrachter eine ebenerdige Gleisführung. Bei den vorgegebenen Planungsvoraussetzungen, insbesondere der maximalen Gefälle/Steigungsvorgabe von 1,25 % und der dabei notwendigen Querungen der Mangfall, der Staatsstraße 2078 und der A8, ist entweder ein das Landschaftsbild zerstörendes durchgehendes hohes Brückenbauwerk oder ein Bahndamm mit einer Höhe bis zu 10 m zu errichten.
Die Errichtung dieser notwendigen Brücken- und Dammkonstruktion erfolgt auf einem für Großbauwerke sensiblen und wenig tragfähigen Seeton als Baugrund. Größere Setzungen im vorhandenen Erdreich sind zu erwarten. Diese Setzungen werden Einfluss auf die in der nahen und weiteren Umgebung befindlichen Gebäude haben. Setzungsschäden an der Bausubstanz bestehender Bauwerke sind nicht auszuschließen.
Die erforderlichen Gesamtkosten für diese Neubautrasse aufgrund des problematischen Baugrundes sind heute überhaupt nicht abschätzbar. Kontinuierlich, stetig steigende Kosten für die Bauwerke der Neubautrasse sind zu erwarten.

Vorschlag 4003

Die Varianten Oliv, Gelb und Türkis durchqueren Seetonboden und Flächen der Harthauser Filze, der Panger Filze und Aisinger Filze.
Der setzungsempfindliche Seetonboden war die Ursache für den Baustopp der Westtangente Rosenheim/Aicherparkbrücke mit Neuplanung und Verzögerungen von mehreren Jahren sowie Kostensteigerungen.
Laut Bayernatlas Rubrik Umwelt/Ingenieurgeologische Karte sind die Flächen der Harthauser Filze, der Panger Filze und Aisinger Filze wie folgt beschrieben: “Diese Bodenstrukturen sind für bauliche Anlagen höchst ungeeignet und bedingen einen sehr hohen/ kostenintensiven baulichen Ertüchtigungsaufwand bei einem hohen Restrisiko auf Schadens-anfälligkeit und Folgekosten.”

Vorschlag 4004
Verschiedenes

Bei der Errichtung der Neubautrassen für den Brennernordzulauf werden landwirtschaftliche Nutzflächen zugebaut und nicht mehr für die landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung stehen. Es sind für diese Flächen sogenannte Ausgleichflächen zu schaffen.
Aus dem ROV geht nicht hervor wo diese Ausgleichsflächen ausgewiesen werden sollen.
Das ROV ist unvollständig und wird von mir abgelehnt.

Vorschlag 5001

Die Region und ihre Bewohner leben vom Gesundheitstourismus. Der Landkreis Rosenheim bietet höchste medizinische Kompetenz und Europas höchste Klinikbettendichte mit umfangreichen Therapie- und Rehabilitations-Angeboten.
Die Gesundheitskompetenz in der Region wird gefährdet durch Luftschadstoffbelastung und Lärmbelastung während der Bauzeit und während des Betriebs sowie der Zerstörung der intakten Natur.
Natürliche Heilmittel wie Moor und Thermalwasser wie auch gesunde Luft haben Kurorte und Thermen hervorgebracht, die jetzt von den Trassenvarianten bedroht sind.

Vorschlag 5002
Schlussformulierungen

Die Ziele der DB Netz AG können nachweislich auch durch ökonomisch, wie ökologisch sinnvollere Alternativen erreicht werden!
Im Raumordnungsverfahren beantrage ich neben den fünf eingereichten Grobtrassen, die Ertüchtigung und den Ausbau der Bestandsstrecke „München-Kiefersfelden“ zu prüfen, wie in der Studie des Planungsbüros Vieregg-Rössler GmbH, vom 10.03.2020, vorgeschlagen. Dies entspricht dem Grundsatz des Bundesverkehrswegeplanes „Erhalt vor Neubau“. Die Bestandsstrecke hat auch die Voraussetzungen die Kapazität für den Brennerzulauf zu sichern und den Straßenverkehr auf die Schiene zu verlagern.
Ich lehne daher die Planung der Neubaustrecken in dem Raumordnungsverfahren ab!

Vorschlag S001

Als Kolbermoorer / Bad Aiblinger Bürger/in habe ich mit deutlichen Nachteilen und einer wesentlich geringeren Lebensqualität zu rechnen. Deshalb lehne ich den Bau einer neuen oberirdischen Trasse ab.

Vorschlag S002

Der Bau einer neuen Bahntrasse für den Brenner-Nordzulauf ist eine grundlose Landschaftszerstörung und Verschwendung von Steuermilliarden welche von mir mit Blick auf neu entstehende umweltfreundliche Antriebsaggregate von Autos und LKWs abgelehnt werden.

Vorschlag S003

Die Notwendigkeit einer Neubaustrecke, die sich auf reine Verkehrsszenarien gründet, ist nicht erwiesen. Szenarien sind nicht Prognosen! Zuvorderst ist politische Verantwortung und der Gestaltungswille gefragt, die wirklichen Kosten einer LKW-Transportleistung ohne Subventionierung darzustellen und richtigzustellen im europäischen Kontext. Bevor ein Megaprojekt Steuerzahler, Einheimische und Natur belasten darf, muss vor dem Neubau eine Bestandsstrecke ertüchtigt werden und eine europäische Verkehrslenkung erschaffen werden. Ich beantrage deshalb, die Verkehrsprognosen zu überprüfen.

Vorschlag S004

Vorformulierte Stellungnahmen

Nachfolgend finden Sie verschiedene vorformulierte Stellungnahmen. Diese können Sie herunterladen und den Text als E-Mail an die Regierung von Oberbayern senden. Weiter haben Sie die Möglichkeit ihre Anschrift einzutragen und die Stellungnahmen auszudrucken. Unterschrift bitte nicht vergessen!
Ausgedruckte Stellungnahmen können in Rathäusern bis spätestens 24.07.2020 abgegeben werden oder müssen per Post so an die Regierung gesendet werden, dass der Posteingang 24.07.2020 ist.

Weitere folgen …

Weitere Informationen und Formulierunghilfen

Eine sehr gute Übersicht mit vielen Tipps hat das Bürgerforum Inntal auf ihrer Webseite veröffentlicht:
https://www.buergerforum-inntal.de/raumordnungsverfahren-brennernordzulauf/

Unter http://www.brennerwiderstand.de können Sie sich aus verschiedenen Textbausteinen ein Text generieren und per E-Mail zuschicken lassen (bitte SPAM Ordner prüfen, wenn nach 24 Stunden noch keine E-Mail eingegangen ist!).


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